Extrasystolen bzw. Herzstolpern

| 4. Mai 2012 | 40 Comments

Viele unserer Besucher machen sich Sorgen um Herzrhythmusstörungen, insbesondere um auftretende Extrasystolen („Herzstolpern“) des Herzens, die sie als Herzstolpern empfinden. Diese kommen bei jugendlichen Menschen häufiger vor, als bei älteren Personen.

Natürlich können wir im Rahmen dieses Blogs keine Ferndiagnose stellen, aber diejenigen, die sich bei Ihrem Kardiologen einmal haben gründlich durchchecken lassen, können sicher sein: die Extrasystolen bzw. Extraschläge, die Sie verspüren, sind zwar für Sie möglicherweise unangenehm, aber vollkommen harmlos und bedürfen keiner medizinischen Behandlung.

Unser Herz schlägt nun einmal nichtwie ein Uhrwerk. Es handelt sich um ein Organ, das sich der jeweiligen Belastung anpasst. Dass es dabei auch einmal „aus dem Takt“ gerät, ist bei jedem Menschen so und ist kein Grund zur Besorgnis. Regelmäßig kommen die Extraschläge bei körperlich gesunden Menschen aus dem Vorhof des Herzens (SVES, supraventrikuläre Extrasystolen) und haben nach einhelliger medizinischer Meinung keine gesundheitliche Relevanz.

Die meisten Menschen können ihren Herzschlag – außer bei körperlich Anstrengung – übrigens gar nicht fühlen (es sei denn sie messen den Puls oder halten sich die Hand auf das Herz). Wie wir wissen, ist das bei Menschen mit Herzneurose anders. Durch das ständige Beobachten des Herzens hat man sich so sensibilisiert, dass man fast jeden Herzschlag mitbekommt, ohne viel zu tun. Wenn man es also auf diese Weise trainiert hat, den eigenen Pulsschlag zu spüren, der wird die abweichenden Herzschläge besonders registrieren.

Extrasystolen durch Stress oder Fokussierung auf das Herz

Die Herzstolperer  bzw. Extrasystolen kann man übrigens manchmal sogar selbst erzeugen, durch Stress und Fokussierung auf das Herz. Dies ist der Grund, warum in Zeiten der größeren Sorgen um das Herz bei Herzneurotikern auch häufiger Herzstolperer auftreten. Diese werden dann wieder als Symptom für eine Herzerkrankung gewertet und der gedankliche Teufelskreis beginnt.

Wenn bei Ihnen übrigens tatsächlich auffällig viele Extrasystolen auftreten sollten und Ihr Herz im Übrigen gesund ist, kann

Herzneurose, Herzängste, Extrasystolen

Herzneurose und Herzängste, ein Blog für Betroffene

dies auch an einem Mangel an Magnesium oder Eiweiß liegen. Lassen Sie die entsprechenden Werte einmal in ihrem Blut messen. Eine Häufung von Extraschlägen des Herzens werden auch nach erhöhtem Alkohol-, Koffein-, und Nikotinkonsum oder bei Übermüdung festgestellt. Hier kann man also aktiv etwas tun, um die Extrasystolen einzudämmen.

Darüber hinaus sind Entspannungsmethoden, wie Yoga oder Meditation zu empfehlen. Probieren Sie es auch einmal mit Achtsamkeitsübungen. Sie werden merken, dass sich die Extrasystolen reduzieren werden. Wir werden uns in künftigen Artikeln auch noch intensiv damit beschäftigen, wie man wieder mehr geistigen Abstand von seinem Herzschlag und den etwaigen Extraschlägen bekommt.

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Category: Hintergrundwissen Herzneurose

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Comments (40)

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  1. Thomas sagt:

    Hallo ich bin Thomas und bin 25 Jahre alt ich wollte euch erzählen von meiner herzneurose. Es hat angefangen vor über 3 Jahren eines abends im Oktober ich hatte eine stressige Schicht hinter mir und war sehr unglücklich mit meinen Lebensumständen war Single hatte kaum Zeit für Freunde durch meine Arbeit hatte einen anstrengenden Hund der mir den letzten Nerv nahm. Aber zurück zu diesem Abend im Oktober ich kam von der Arbeit der Hund hat gewartet und somit schnappte ich meinen Hund und bin spazieren gegangen plötzlich bemerkte ich wie zu zittern angefangen habe ich hatte wacklige Beine mir wurde schwindlig schlecht bekam herzrasen und mir wurde schwarz ich bekam Panik ich habe mich mitten aufn Feld erstmal hingelegt um mein Kreislauf zu stabilisieren (ich wusste ja zum genannten Zeitpunkt nicht das es eine panikattacke war) nach ungefähr 10 min ging es wieder und dann habe ich mich wieder aufgerichtet um nach Hause zu gehen. Ich habe der Sache erstmal keine Beachtung geschenkt bis ich nach gut einer Woche wieder eine panikattacke bekam diesmal abends auf dem Sofa und diesmal schlimmer. Und da war der Gedanke ich habe ein Herzinfarkt und somit ist die herzneurose geboren. Ich fokusierte mich ab da auf mein Herz bis ich das erste herzschmerzen bekam und fuhr in die notaufnahme. EKG blutabnahme aber es kam nicht raus mit dem Herz ist alles i.o somit wurde entlassen bis ich zu den herzschmerzen extrasystolen bekam immer wieder zum Arzt nix gefunden zum anderen Arzt wieder nichts. Hab alles über mit ergehen lassen EKG belastungs EKG Blutuntersuchung usw aber nie kam was raus. Und es wurden immer mehr Symptome: herzschmerzen, beklemmungsgefühl, keine Luft zubekommen, extrasystolen, Schwindel, linker arm tat weh, Herzschlag konnte ich hören und vieles mehr. Bis ich lange Zeit krank geschrieben wurde. Und nach vielen untersuchungen wo mir bestätigt worden ist das mein Herz i.o ist musste ich damit umgehen und kann es mittlerweile obwohl ich immernoch diese angstbringenden Symptome habe aber ich kann damit leben. Ich sag mir immer das ich seit 3 Jahren herzschmerzen habe und welcher Herzinfarkt geht schon über 3 Jahre und ich habe meine Ergebnisse das alles ok ist. Ich will nur sagen das der eine eine Therapie brauch und der andere kann irgendwann damit umgehen und weis das es auf die Psyche zurück zuführen ist. Bei mir weis ich das es durch meine Lebensumstände zu panikattacken kam und dadurch resultierte die herzneurose. Ich wünsche jedem der auch unter der herzneurose leidet das auch ihr irgendwann damit leben könnt und es akzeptiert und ihr euch sagt davon werd ich nicht sterben! Ich könnte ein ganzen Roman über meine herzneurose schreiben aber das würde das Forum sprengen :-) liebe grüße Thomas

    • admin sagt:

      Danke für Deinen langen Kommentar. Viele Leser werden das sehr zu schätzen wissen, weil man wieder einmal sieht, dass man mit seinem Problem nicht alleine ist.

      • Hope sagt:

        Sie schreiben oben etwas von SVES die es meist bei Herzgesunden sind,ich finde sie sollten nicht verschweigen das auch VES bei Gesunden keinen Krankheitswert haben.
        Ich als Herzangstler denke mir nämlich „oh warum wird da geschrieben nur sves sind ungefählich,bei mir wurden ves festgestellt der Doc sagt sie sind nicht gefährlich hat er mich angelogen ?“

    • Nina sagt:

      Hallo Thomas und an alle anderen Hilflosen

      mein Name ist Nina und ich bin 34 Jahre alt.Meine Herzrythmusstörungen bekam ich nach der Geburt meines 1 Kindes vor 10 Jahren also mit 24.
      Von da an ging der Ärztekampf los,ich wanderte voller Panik von einem Kardiologen zum nächsten insgesamt 5 verschiedene,alle sagten es seien gutartige Extrasystolen die wohl jeder Mensch hat aber nicht jeder spürt.
      Völlig in Tränen aufgelöst fuhr ich fix und fertig schweißgebadet nach Hause zu meinen beiden Kindern und dachte jeden Tag es würde mein letzter sein.

      Ich glaube das es niemand wirklich nachvollziehen kann der dieses noch nicht hatte,es versuchen alle Freunde und Familie einen zu verstehen,aber ich bin überzeugt das sie die Auswirkung dieser Panik in dem Moment unterschätzen und es nicht wirklich nachvollziehen können.
      Ich ließ mir also Betablocker verschreiben,da ich diesen Lebenszustand als junge Frau mit 2 Kindern nicht mehr aushielt,ich konnte mich keinen einzigen Tag mehr frei fühlen und auf andere Dinge als auf meine Herzstolperer konzentrieren.Es war eine wirklich schreckliche Zeit.
      Die Betablocker schlugen einige Tage etwas an,andere Tage wieder gar nicht.Ich war an manchen Tagen kaum in der Lage arbeiten zu gehen.
      3 mal wieder LangzeitEKG gemacht wobei mir der Arzt 2000 Extrasystolen bestätigte,doch auch nur der gutgemeinte Ratschlag etwas ruhiger zu werden und vielleicht weniger Stress und mit Joga anfangen. Nur frag ich mich wie mann mit 2 Kindern Stressfrei einen Alltag haben soll wenn man auch noch berufstätig ist,ist halt immer etwas stressig ist ja normal.
      Jetzt möchte ich euch unglaubliches erzählen,meine Rythmusstörungen sind tatsächlich weg!!!
      Es ist wie ein Wunder nach 10 Jahren,ich kann ALLEN nur raten nicht aufzugeben und weiter nachzuforschen was für Möglichkeiten man hat um eine Heilung zu erziehlen.
      Lasst euch nicht damit nach Hause schicken mit den Worten “ Sie müssen damit klarkommen!“
      Ich habe durch Zufall das freiverkäufliche Medikament TROMCARDIN COMPLEX verschrieben bekommen,es ist eine Art Vitaminbombe ,da Extrasystolen häufig durch Mangel an Vitaminen verursacht werden.
      Mir hat es tatsächlich geholfen und ich kann nur jedem dazu raten , der unter solchen Beschwerden leidet.
      Und Thomas mit dem Satz “ 10 Jahre bin ich nicht daran gestorben ,also kann es nicht schlimm sein!“ der kommt mir total bekannt vor.Aber ist es nicht viel lebenswerter ohne sich das einreden zu müssen?
      Ich drücke allen die Daumen und hoffe ich habe etwas Mut gegeben,da ich das beste Beispiel dafür bin,das man nicht alles so hinnehmen muß und auf die Psyche schieben sollte.
      Liebe Grüße Nina :-)

      Versucht euer Glück,ich kann es euch nur wünschen!

    • michaela.w. sagt:

      Möchtest du nicht das es aufhört?

    • Ingrid Wirth sagt:

      Hallo
      Ich fand Deinen Bericht über Dich wirklich beruhigend weil ich nämlich an demselben Symptom leide.
      Bei mir ist es schon so schlimm das ich mich nicht mehr auf die Strasse wage .Allein jedenfalls nicht . Meine blöden Herzstörungen von denen jeder behauptet sie seien ungefährlich machen mir jeden TAG
      das Leben zur Hölle . Mein Herz stolpert und ich bekomme dann Angst mittlerweile stecke ich dann in Panik bis mein Puls auf 230 geht .
      Zum Glück ist es nicht so schlimm gewesen in den letzten beiden Monaten . Aber ich habe eine Agora Phobie ich kann nicht gut rausgehen.
      Menschenangst und so weiter wenn Du weißt was das ist .
      Ich wünschte jemand könnte mir helfen .
      TRotzdem finde ich es für mich gut zu wissen das es auch noch andere Menschen gibt die das selbe oder fast das selbe haben es tröstet mich . Denn ich dachte schon ich sei verrückt. Was ja manche sogar behaupten.

      Tschüß
      schreib mal würd mich freuen.

      • Thomas sagt:

        Hallo ich hab mich sehr gefreut über die Kommentare und das ich euch ein wenig beruhigen konnte!! Ihr seht das man nicht alleine ist mit seiner herzneurose!! Und so unangenehm die Symptome sind das ist nicht das Herz was krank ist sondern die Seele die um Hilfe schreit und die Psyche die, die Symptome verursachen wie bei mir!! Wenn ich nicht gerade herzstolpern habe dann habe ich brustschmerzen oder höre mein Herz schlagen!? Aber Hey ich kann mittlerweile damit umgehen, mit Hilfe meiner Psychologin und damit das ich mir sage was mich nicht umbringt macht mich stärker aber es hat bei mir auch sehr lange gebraucht (2 Jahre). Und umso mehr man seinem Herz Beachtung schenkt umso mehr wird sich das Herz melden mit Schmerzen, stolpern, erhöhten Herzschlag Blutdruck Steigerung, Schmerzen im linken Arm usw!! Die Bandbreite kann da sehr flexibel sein. Ich z.B hatte eine sehr große Bandbreite ich hatte alles was einen Herzinfarkt ausmacht und nein ich bin nicht daran gestorben….sonst könnte ich nicht zurück schreiben :-) aber selbst heute noch meldet sich mein Herz noch und alles was dazu gehört. Erst gestern hatte ich wieder brustschmerzen oder so ein unangenehmes Gefühl in der Brust (Kribbeln, aber genau kann ich es nicht beschreiben) mit Schwindel mir wurde schlecht!! Und ich selbst denke an manchen Tagen das ist doch ein Herzinfarkt aber dann sag ich mir: Man dann wäre es ja der 1000 Herzinfarkt den ich habe aber dafür geht es mir gut :-)!!! Und seit ich Sport (joggen) mache geht es mir besser daran sehr ich das das Herz noch Super intakt ist!! Freu mich auf weitere Kommentare und irgendwie möchte ich jeden von euch persönlich sagen ihr werdet nicht daran sterben und das leben ist viel zu kurz um das man sich nur auf das Herz konzentriert :)

        Liebe Grüße Thomas

      • Denise sagt:

        Kenne das zu gut angefangen hat es bei mir an Weihnachten plötzlich starkes Herzrasen bis 160 Schläge .Beim Arzt Ekges gemacht wo außer der hohe Puls nichts festgestellt wurde. Herzultraschall war auch unauffällig genauso wie meine Blutwerte . Seitdem ich das habe habe ich auch Probleme mit der Schulter und dem Schulterblatt . Ich bekomme total oft diesen hohen Puls dann herzstolpern und mittlerweile sieht man zwischendurch mein Herzschlag sehr stark in der Brust . Der Kardiologe weiß nicht weiter weil bis auf den hohen Puls findet er einfach nix.

  2. denkooo sagt:

    Das hilft ein bisschen

  3. Nathalie S. sagt:

    Hallo , ich bin 32 jahre alt und mein leid begann vor 3 jahren . Wie aus heiterem himmel fing mein Herz an zu stolpern , und zwar so heftig das es mir den ganzen Tag schlecht war und ich total müde und schlapp wurde . Am anfang dachte ich mir nix dabei und hoffte das es wieder weg geht , doch dem war nicht so , im gegenteil es wurde immer schlimmer täglich 10-15 mal , so das ein mormaler alltag nicht mehr möglich war .Ich bekam Todesangst und panik , was das ganze noch schlimmer machte ! Da ich übergewichtig war schoben die Ärtzte natürlich alles darauf , jetzt habe ich 30 kilo abgenommen und trotzdem ist es noch da , der Kardiologe meint mein Herz sei gesund , aber irgendwo muss es ja her kommen ! Auf jeden fall weis ich nicht mehr weiter und habe einfach nur Angst das es irgendwann schief geht und meine Kinder keine Mama mehr haben , die Angst ist das schlimmste daran finde ich , aber es ist trotzdem schön zu wissen das ich nicht alleine damit bin !!!

  4. Steffi sagt:

    Hallo.Ich bin 37 Jahr alt und leide seit Jahren unter Herzstolpern. Ich weiß nicht mehr weiter…..Bin schon bei mehreren Ärzten gewesen um zu erfahren, was ich haben könnte…Ich bin echt verzweifelt…Mal mehr mal weniger. Heute hört es garnicht mehr auf…Wie oft habe ich schon daran gedacht, wiedermal ins KH zu fahren. Doch die müssen mich langsam für irre halten. Ich bin alleinerziehende Mama eines süßen 10 Jährigen Jungen. Gehe vollzeit Arbeiten und habe leider durch die Herzsache wenig Lust auf Aktivitäten oder auf normales Ausgehen. Ich habe manchmal das Gefühl, das es vom Rücken kommt. Was soll ich nur machen??? Bitte gebt mir einen Rat…LG Steffi

    • admin sagt:

      Hallo Steffi, zunächst einmal ist es doch gut zu hören, dass Dein Herz organisch gesund ist. Natürlich wissen wir, dass Du diese Gewissheit vermutlich nicht verinnerlichen konntest und Dir aufgrund Deiner heftigen Herzstolperer immer wieder Sorgen machst. Darin liegt im Übrigen das größte Problem. Auch das Nachforschen nach den Gründen (Rücken etc.) gehört leider zu dem, was man eine „Herzneurose“ nennt. Natürlich ist es schwierig, über das Internet konkrete Empfehlungen zu geben, weil am Ende jeder Mensch anders ist und eine eigene Geschichte hat. Eines ist jedoch wichtig: Du wirst die Herzstolperer nicht dadurch los, indem Du dich immer stärker auf das Herz fokussierst. Das Gegenteil ist der Fall. Du solltest daher tatsächlich schauen, dass Du trotz Deiner großen Belastung durch Vollzeit-Tätigkeit und Kindererziehung Freiräume für Dich schaffst, in denen Du einer Aktivität nachgehst, die Du gerne machst (bzw. früher gerne gemacht hast). Weiterhin solltest Du Dich unbedingt um einen Termin bei einem Verhaltenstherapeuten bemühen. Du wirst entsprechende Adressen im Internet für Deine Region finden. Und noch ein weiterer wichtiger Rat: Fang nach Rücksprache mit Deinem Arzt an, zu laufen, zu schwimmen oder Rad zu fahren. Du mußt Dein Körpervertrauen wieder gewinnen und das funktioniert durch körperliche Betätigung nun einmal am Besten. So das war es für`s Erste. LG Felix

      • michaela.w sagt:

        hallo ich heiße michaela und bin 32 jahre alt. seid der todgeburt meiner zwillinge leide ich an Herzrytmusstöhrungen ,die manchmal sehr akut für mich sind.bin zur zeit in einer Verhaltenstherapie.aber trotz allem oft machtlos gegen mein Herz. bin schon bei 5 kardiologen gewesen ,alle sagen mein herz ist perfekt. bitte kann mir jemand helfen…..

        • michaela.w sagt:

          hallo ich heiße michaela und bin 32 jahre alt. seid der todgeburt meiner zwillinge leide ich an Herzrytmusstöhrungen ,die manchmal sehr akut für mich sind.bin zur zeit in einer Verhaltenstherapie.aber trotz allem oft machtlos gegen mein Herz. bin schon bei 5 kardiologen gewesen ,alle sagen mein herz ist perfekt. bitte kann mir jemand helfen…..

        • tina sagt:

          Liebe Michaela

          Erst mal tut es mir sehr leid was dir passiert ist. Ich kann dazu gar nichts weiter sagen – das muss schrecklich sein.
          Deine Extraschläge kommen ja sicherlich von dieser schlimmen Erfahrung. Ich glaube du solltest vor allem an der Verarbeitung deines Verlustes arbeiten. Wenn die Ärzte sagen das Herz ist in Ordnung dann ist es sicher auch so. Ich glaube wirklich es liegt an dieser Erfahrung. Da ist einfach die Angst in dein Leben getreten. Ich wünsche dir alles Gute, viel Kraft und das du dein weiteres Leben wieder gut meistern kannst.

    • casimir sagt:

      Hallo Steffi- heute noch war ich bei meinem arzt- aufgrund einer bronchitis- dennoch habe ich bereits seit wochen wahnsinniges herzstolpern- ich habe meinen arzt dieses mitgeteilt (grosse untersuchung beim kardiologen hat schon statt gefunden). ich traue mich auch nicht mehr vor die tür! der doc meint, gut kein organisches leiden liegt vor- das wird mich im meinem leben immer begleiten- wenn man es einmal hat geht es nie wieder weg! ich war geschockt, denn, dass reduziert die lebensqualität dermassen! man gilt sogar schon als simulatin im freundeskreis bzw. im job! aber eines weiss ich sicher- es liegt an der lebenssituation! das herz fühlt sich eingeengt- irgendetwas stimmt nicht- ich kenne die gründe bei ganz genau! ich arbeite daran- ohne dabei jemanden zu verletzen- es aber um meine gesundheit und mein wohlbefinden….

      lieben gruss
      casimir

      • Mella.F sagt:

        Hallo Michaela erstmal möchte ich Dir mein Herzlichestes ´Beileid ausdrücken, was Du da durchmachst ist nicht ín Worte zu fassen.
        Wenn gesundheitlich bei Dir alles in Ordnung ist, dann kann man wirklich sagen das dein Leben mit diesem schlimmen Ereignis quasi aus dem Takt geraten ist.
        Ich würde trotzdem deinen Kaliumwert Kontrollieren lassen, und zwar bei einem Nephrologen der hat ein Gerät der den Wert direkt in der Praxis messen kann. Denn wenn Blut länger liegt bevor es gemessen wird, sind die meisten Werte ( vor allem Kalium) verfälscht. Kalium geht in die höhe wenn es auch nur eine Std. liegt.
        Ich wünsche Dir von Herzen viel Kraft weiterhin und alles gute. Mella.F

  5. michaela.w. sagt:

    Hallo mein name ist michaela und bin 32 jahre alt. Ich leide seid der todgeburt meiner beiden zwillingen unter extrasystohlen.sie kommen einfach so ohne grund. Bin schon bei tausend ärzten gewesen.mein herz ist kerngesund.was soll ich nur tuen?bitte helft mir!

  6. Christof sagt:

    Hallo, ich bin männlich und 44 Jahre alt. Bei mir fing es Ende 2010 an. Ich hatte immer wieder ein „komisches Gefühl“ in der Brust, als ob eine grosse Luftblase hinter dem Brustbein nach oben steigen würde. Irgendwann habe ich -zufällig- entdeckt, dass zur gleichen Zeit mein Puls einen Schlag auszusetzen scheint. Da bin ich erst mal erschrocken und zum Hausarzt. EKG ergab natürlich nichts, Diagnose „das kommt sicher er vom Magen“. Naja. Es ging weiter, mal mehr, mal weniger, mal gar nichts. Irgendwann war es wieder schlimmer (Mitte 2011), ich bin dann direkt zum Kardiologen. Langzeit-EKG und tatsächlich – linksventrikuläre Extrasystolen. Ansonsten „herzgesund“ und mit dem Kardiologien-Standardspruch „mit dem Herz können Sie 100 Jahre alt werden“ entlassen. Schliesslich dann Sommer 2012. Es war brütend heiss und ich hatte drei ganze Tage in meinem Garten gearbeitet. Dabei hatte ich darauf geachtet, genug zu trinken. Aber leider nur Wasser. Ein paar Tage später hatte ich Abends aus heiterem Himmel Extrasystolen. Aber nicht wie sonst hier und da ein paar, sondern bis zu 40 pro Minute! Das habe ich dann echt nicht mehr ausgehalten und bin in die Notaufnahme im Krankenhaus. Dort kam erst mal nichts weiter heraus, aber bei der Blutuntersuchung wurde ein viel zu niedriger Kalium-Spiegel festgestellt (2.6, wenn ich mich recht erinnere). Damit lassen sich ES natürlich durchaus erklären. Die Therapie waren Kalium- und Magnesiumtabletten. Ich war jetzt richtig froh, endlich den Grund für die ES zu kennen. Leider blieben die ES erst mal. Ein weiterer Check beim Kardiologen ergab nichts weiter. EKG, Belastungs-EKG und Herzecho ohne Befund. Er hat mir Betablocker verschrieben, damit ich die übelsten Symptome unterdrücken kann. Habe das zwei Tage probiert, klappte auch sehr gut.
    Trotzdem liess mich die Geschichte mit dem Kaliummangel nicht los. Also die weiter oben schon erwähnten Tromcardin-Tabletten ausprobiert, in sehr niedriger Dosis (eine pro Tag, das ist fast nichts). In den kommenden Woche wurden die ES immer weniger und ich war schliesslich 4 Monate frei von ES. Dann kamen sie wieder. Zuerst eine oder zwei pro Tag (die ich gespürt habe, können natürlich insg. mehr gewesen sein). Dann mehrere pro Tag und seit Anfang der Woche sind es wieder etliche, manchmal 20 pro Stunde. Jetzt bin ich ratlos, werde aber einfach mal die Tablettendosis erhöhen und mehr kaliumhaltiges essen.
    Aber gut, Stichwort „Neurose oder Psyche“. Sicher gibt es das, aber ich glaube bei mir nicht daran. Ich hatte dieses Thema jetzt zu oft im Leben: Starke Rückenschmerzen, drei Ärzte finden keine Ursache. Psychisch bedingt. Schliesslich in einer Fachlinik Spinalkanal-Stenose Lendenwirbelsäule. Operiert, seither gut. Oft Bauchschmerzen und Durchfall. Psychisch bedingt. Ich lasse nicht locker, am Ende stellt sich Laktoseintoleranz heraus. Starke Kopfschmerzen und Schwindel. Psychisch bedingt. Am Ende war es ein verklemmter Nackenwirbel.
    Mir wird die „Psychokarte“ viel zu oft und zu schnell gezogen. Wenn die Ursache nicht völlig klar ist (z.B. ein gebrochener Knochen) wird der Patient einfach mit einer Neurose diagnostiziert. Es ist zum irre werden :-(
    Ich bin überzeugt, dass meine ES nicht von einer Herzneurose *kamen*. Aber *inzwischen* habe ich wohl eine. Die ES machen mich wahnsinnig und wenn sie hundert mal medizinisch ohne Bedeutung sind. Ich bin SICHER, dass es einen Grund dafür gibt (Stichwort Kalium). Aber leider lassen sich die Symptome nicht schnell abstellen, sondern nur über Tage hinweg. Ursache/Wirkung ist nicht direkt sichtbar. Ich hoffe, ich kriege das mit den Tabletten wieder in der Griff. Sonst bleiben nur die Betablocker. Anders ist das nicht auszuhalten für mich.

  7. Peter Willfrot sagt:

    Hi, ich bin Peter,29 Jahre.
    Ich muss sagen das ich mich wirklich in jedem einzelnen Post wiederfinde. Wenn man so will bin ich „ES Frischling“ . Bei mir fing es im Dezember 2012 an, auch beim gassi gehen. Es kam in mir so ein komisches noch nie gespürtes Gefühl hoch, automatisch wurde ich extrem aufmerksam nach innen hinein, und dann kam wie bei vielen von Euch kribbeln überall, viel zuschnelle Atmung, flimmern vor den augen und schliesslich bin ich an der Hauswand zusammengerutscht. Mein Nachbar hat mich dann in die notaufnahme gebracht. Dort wurde blutbild gemacht EKG etc. Aber nix kam raus, alles wär ok.

    Eine Woche später dann auf Arbeit das gleiche. Ich saß im Büro mit Chef und fertigungsleiter und sind die inventur durchgegangen, da kam aus heiterem Himmel und aus der Ruhe heraus genau das gleiche. Wieder in die notaufnahme und, zum Glück,der gleiche behandelnde Arzt. Weil.er sichergehen und alles ausschließen wollte wurde ich stationär aufgenommen und durch einige Tests geschickt. Beim belastungsEKG wurde es dann festgestellt, in der Abkühlphase, also in der nachbelastung kamen ES und ein Puls von fast 190. Die Ärzte konnten mir das auch gut erklären: der extreme Puls bei eigentlich keinerlei Belastung ist eine panische Reaktion weil mein Kopf/Körper eben jene ES noch nie hatte. Soweit komm ich damit klar, hatte seither auch keinen extremen Puls mehr.

    Womit ich nicht klarkomme ist dieses ständige suchen nach gründen und Ursachen. Nei jedem zipperlein sagt ne Stimme in mir, was ist das? Was ist jetzt los, Achtung! Ich hab “ schmerzen“ und Beschwerden die ich nie hatte, und es ist belastend. Es drückt in der Brust, dann sind mal stechende Kopfschmerzen da, dann wieder Nacken und Rückenschmerzen, ich bin nur noch müde und kaputt. Wenn ich heimkomm ist nicht wie sonst rumschrauben sondern schlafen angesagt.
    Also vom Wissen her kann ich sagen das mein Herz gesund ist und seiner Arbeit nachgeht, aber das checkt mein Hirn nicht. Ich hab auch so Gedanken wie manche von euch, das jetzt seit der Diagnose schon ne Weile vergangen ist und ich immernoch leb, also kanns doch gar nicht so schlimm sein… Und dann kommt’s wieder.
    //
    Auf jeden Fall kann ich mich glücklich schätzen das meine Frau mich echt gut unterstützt und mir Tipps wegen der Panik etc geben kann. Sie hatte auch schon mal richtig heftige panikattacken über Jahre und hat’s aber mit viel lesen in Büchern und eben Foren wie diesen hinbekomm sich wieder gut und frei zu fühlen! Also haben Foren heilende Wirkung! 😉

    Ich drück euch die Daumen und wünsch euch alles gute! Und immer fleissig berichten!!

  8. Dike sagt:

    Hi,

    ich bin m 27 Jahre alt und hatte bis letzte Woche sehr selten mal ES. Das erste mal hatte ich sie 2007, als ich eine schwere Grippe hatte, da aber auch nur kurzzeitig. Über die Jahre hinweg gelegentlig und sehr, sehr selten. Ich muss noch anmerken habe einen Bürojob und mit körperlicher Aktivität sieht’s sehr schlecht bei mir aus. Außerdem Raucher, aber auch schon reduziert. Alkohol und Kaffee trinke ich überhaupt nicht. Am letzten Do habe ich schwer im Garten gearbeitet (Bäume fellen, usw.). War sehr fertig danach. Am nächsten Tag fing es an mit ES über den ganzen Tag. Da gings mir bis auf die ES eig. noch ganz gut. Am Abend wurde es so schlimm, dass ich Angst bekam und der Notarzt kam. Haben kurzes EKG gemacht und „Artefakte“ und ES gesehen und meinten, dass sie mich mitnehmen. (Ach so, in der Zeit, zwischen Notruf und eintreffen des Arztes bekam ich eine Panikattacke. So eine hatte ich vor einem halben Jahr schon einmal, nur viel stärker, jedoch ohne weiteren Anlass mit extremen Herzrasen – Dort kam Auch Notarzt, wurde aber nicht mitgenommmen, weil EKG oki war.) Naja jedenfalls war ich im KH, dort wurde auch nochmal EKG gemacht, total unauffällig und Blut abgenommen. Mein Kaliumwert war sehr niedrig (3.1) und ich bekam 2 Kaliumtabletten und durfte gehen. Ausserdem waren Nierenwerte an der Grenze und Entzündungswerte (CRP) bei 25 (Normal max 5). Ich bekam dann Zuhause Angszustände, ein flaues Gefühl im Magen usw., weil ich sehr besorgt war, da die ES immer noch anhielten. Am nächsten Montag war ich beim Hausarzt, der hat auch nochmal Blut abgenommen. Im Wartezimmer war ich total überfordert von den Geräuschen in der Praxis, die wirklich in meinen Kopf reinhämmerten. Bekam eine leichte Panikattacke vom rumsitzen im Wartezimmer. Mir ist auch seitdem schwindelig und halb-schwarz vor Augen. Am Abend rief ich Hausarzt nochmal an und sie meinte, dass meine Kaliumwerte bei 5 (Oberste Grenze sind) liegen und die anderen Werte sich auch verbessert hätten. Ab dem Moment, ab dem ich erfuhr, dass meine Blutwerte wieder OK waren, wurden die ES extrem weniger und verschwanden eigentlich bis zum Abend (jedenfalls hab ich sie nicht bemerkt, falls sie doch da waren. Gestern am Mittwoch rief ich spontan beim Kardiologen an und erzählte der Schwester kurz alles. Glücklicherweise konnte ich sofort vorbei kommen und mir ein Gerät für Langzeit EKG abholen. Das trug ich bis gestern und hab immer schön alles aufgeschrieben, etc. Ein weiterer glücklicher „Zufall“ war, dass die Batterie des Gerätes leer war, ich in der Praxis anrufen musste, damit man mir erklärt, was zu tun ist. Dadurch durfte ich das Gerät noch länger tragen und konnte heute direkt bei Abgabe des Gerätes mit der Schwester zusammen über die Ergebnisse gucken, um sicherzustellen, dass das Gerät alles aufgenommen hat. Normalerweise hätte ich 2 Wochen warten müssen für Ergebnisse. Naja auf jeden Fall haben wir uns das am PC angeguckt und sie hat auch die ES entdeckt. Ich hab auf den Tag hochgerechnet 200-300 gezählt. Das Gerät auch so in etwa, wenn ich das richtig sah. Erstaunlicherweise sind meine ES immer, fast exakt identisch im Ablauf. Also der Doppelschlag, sowie die Pause danach immer fast exakt lang, was ironischer Weise ja auch eine Rhytmik darstellt. Sie meinte dann, dass das für jemand in meinem Alter nicht normal sei (Anmerkung: Sie ist nicht Arzt, „nur“ Schwester) und ich wohl Tabletten kriege für eine bestimmte Zeit. Dadurch, dasss ein Patient heute abgesagt hat kann ich heute um 15 Uhr zum Kardiologen hin, als hab Termin. Ich bin ein Mensch, der sich in sowas sehr reinsteigern kann (vermute ich). Mir ist aufefallen, dass die ES verstärkt in Ruhephasen kommen und vor allem, wenn ich auf meinen Körper mehr achte. Ich kann mich auch absolut in den vorherigen Kommis wiederfinden. Ich bin totaler Gegner von Medikamenten und nehme nicht mal Asperin. Ich hoffe ich muss keine Tabletten nehmen. :( Hab auf jeden große Angst, und immer wenn ich eine stärkere ES hab fühle ich mich gleich schwach und krank, bekomme Angstgefühle, Unruhe, Schwindel, usw. Mein Hausarzt, die Internistin im Kh, der Notarzt, die Schwester in der Kardio-Praxis und eine Schwester im KH haben mir alle versichert, dass diese ES unbedenklich sind. Nur mich belastet das psychisch sehr, weil ich sie oft stark merke, seitdem ich hart gearbeitet hatte im Garten letzte Woche. Ich weiss nicht, ob ich mich da möglicherweise auch reinsteiger. Ich merk auch jedes Ziepen im Körper und bin auch schmerzempflindlicher als sonst.

    Das war meine Erfahrungen zu ES. Ich wünsche Euch allen und mir, dass wir das loswerden, so schnell es geht!

    Ganz liebe Grüße.

  9. Denis sagt:

    Ja, ich war auch 2 Mal beim Kardiologen wegen vorallem diesen Aussetzern und Extraschlägen. Ich nuss sagen, dass ich über 130 Kilo wiege und 180cm gross bin. Alter ist 27. Oft spüre ich diese Extraschläge, ein Herzrasen und manchmal auch Atemnot sowie Schwindel. Teilweise fühle ich meinen Körper auch nicht so gut. Und es kommt auch oft eine krasse Müdigkeit dazu, wie aus dem nicht. Es fühlt sich an als ob ich einen Sekundenschlaf bekommen würde, einfach so. Manchmal erzeugt das bei mir Angst, weil ich auch paralell zu dieser Müdigkeit mein Herz gar nich schlagen höre und dabei denke, dass etwas Schlimmes passieren könnte.

  10. Martina sagt:

    hallo!
    Ich bin auch „ES Neuling“… ich hatte sehr viel stress über monate hinweg und bekam vor 1,5 monaten plötzlich herzrasen. nachdem ich seit wochen schmerzen in der linken schulter hatte wurde ich bin daraufhin zu meiner ärztin – die mich zum EKG geschickt hat. beim EKG wurden nach jedem 2. herzschlag eine extrasystole festgestellt. daraufhin haben die gleich alarm geschlagen und gemeint mit 35 jahren sei das nicht normal u ich müsste dringend zum kardiologen. ich – natürlich total aufgebracht u unruhig. eine woche später dann kardiologe – wieder das gleiche beim EKG. diagnose – vermutlich „nur“ stress – aber sicherheitshalber musste ich ein herzecho und ein langzeitEKG machen. herzecho war soweit ok – auf den befund vom langzeitEKG wart ich noch – denke aber dass der auch in ordnung sein wird. ich merk selbst dass die ES dann kommen wenn ich extrem nervös bin. ich hatte nach dem herzecho 2 wochen gar nichts – nehm betablocker und dann plötzlich am wochenende – mitten in der nacht eine panikattacke. seither bin ich echt rastlos. ich hab angst dass mir irgendwas passiert – ich hab 3 kleine kinder und eigentlich möcht ich gerne mal mit meinen enkelkindern spielen. komischerweise kommen die panikattacken oft nachts mit kurzem herzstechen. ich fühl mich so wie andere auch einfach nur mehr fertig u kann meinen alltag mit müh und not bewältigen. ich red mir zwar ein dass viele andere mit ES auch lange lange damit leben – aber in wahrheit hilfts es mir psychisch nicht. ich werd nächste woche auch einen arzt aufsuchen der mir da vielleicht psychisch weiterhelfen kann. ich hasse diese zustände und halte sie kaum aus. mein freund meint dass ich mich zu sehr auf mein herz konzentrier – womit er recht hat – aber ich weiss nicht recht wie ich mich sonst ablenken soll.

    Ich wünsch euch alles alles gute und freu mich über weitere berichte!

  11. Yvonne sagt:

    Hallo!
    Ich bin 24 und leide schon seit 10 Jahren an Herzrythmusstörungen! Mein erstes 24 h EKG hatte ich vor 8 Jahren, jedoch kam dabei nichts raus! Ich muss auch ehrlich sagen, wärend dieser Zeit hat mich das überhaupt nicht belastet, es gehörte halt zu mir!
    Doch vor zwei Jahren hab ich eine Bekannte an Meniningitis verloren, ab diesem Zeitpunkt ging es abwärts mit mir!! Hatte ständig Kopfschmerzen und Panikattacken…
    Herzrasen und Herzstolpern waren die Folgen! Hab einen Besuch bei einem Kardiologen gemacht! Langzeit EKG, Ultraschall Blutabnahme, alles in Ordnung, es sollten anscheinend „nur“ ES… Toll, für eine zeitlang war ich beruhigt, bis das erste Herzstolpern wieder auftauchte!
    Vor 4 Monaten war ich wieder bei einem Kardiologen, das selbe Programm wieder über mich gehen lassen, Diagnose: singulärer supraventrikuläre und ventrikuläre ES, nicht Behandlungbedürftig!!
    Meine Angst vor ständigen Herzstolpern ist jedoch nicht verschwunden :(
    Ich bekomm heftige Panik, suche mir dann sofort Gesellschaft, denn falls ich ohnmächtig werde, einen Herzinfarkt oder herzstillstand erleide, mich jemand auffindet! Mittlerweile ist es schon so heftig meine Angst, das meine Eltern auch schon total beunruhigt sind, weil ich immer davon ausgehe das mein Herz krank ist und ich sterben muss!!!
    Ach, weiß einfach nicht mehr weiter!
    Bin total eingeschüchtert, hab mein Hobby reiten aufgegeben, vor Angst mein Herz zu sehr anzustrengen!
    Auch meine Freunde leiden darunter, da ich mich kaum mehr traue das Haus zu verlassen!

  12. Roland Lang sagt:

    Hallo, Ich bin Roland, 56 Jahre alt. Ich habe seit ein paar Jahren immer wieder Probleme mit Extrasystolen. Der Cardiologe sagt, das Herz ist gesund. Ich lag schon Tage auf der Intensivstation im Krankhaus und habe eine ganze Reihe Untersuchungen hinter mir, alle ohne Befund. Ich bin also kerngesund, habe keine organische Erkrankung, aber immer wieder extreme Angstzustände und kann dann bei Nacht wg. der stark spürbaren Extrasystolen auch nicht schlafen. Das hat dazu geführt, dass ich im Dezmeber letzen Jahres nachts im Internet gesurft habe und auf einen Artikel gestoßen bin: Was hat die Wirbelsäule mit dem Herz zu tun? In diesem Artikel waren meine Probleme recht gut beschrieben. Ein Heilpraktiker beschreibt hier den Zusammenhang zwischen Wirbelsäule und Herztätigkeit. Bei allem was ich mit Krankenhäusern und Ärzten hinter mir hatte, habe ich mir gedacht, schlimmer kann es auch nicht werden. Ich versuche es. Und das Ergebnis: 3 Besuche dort jeweils mit Dorn-Therapie und verschiedenen anderen Kleinigkeiten, die nach der Betrachtung des ganzen Körpers vom Kopf bis zu den Zehen behandelt wurden, waren erfolgreich. Nach der ersten Behandlung (1 Stunde incl. Anamnese) waren ca. 60% der Beschwerden weg. Nach den 2. Behandlung ein paar Tage später waren fast alle Beschwerden weg und seit der 3. Behandlung (nach ca. 2 Wochen) bin ich beschwerdefrei. (Seit Ende Dezember 2012)
    Bei mir besteht definitiv der Zusammenhang Wirbelsäule, Rückenmuskulatur und Herztätigkeit. Nebenbei bin ich übrigens auch das Einschüren im Brustraum mit Atemnot und langjährige massive Magenkrämpfe los geworden. Mit einmalig ca. 5 Minuten osteopathischen Griffen konnte eine Verkrampfung des Zwerchfells gelöst werden. Ärgerlich ist für mich, dass auch hier die Untersuchungen in der inneren Medizin einer namhaften deutschen Klinik ohne Befund und ohne Besserung dieses Zustandes blieben.
    Meine Voreingenommenheit gegenüber Heilpraktikern musste ich massiv revidieren. Auch wenn die Schulmedizin den Zusammenhang Wirbelsäule, Rückenmuskulatur und Herztätigkeit nicht sehen will, so kann ich nur jedem mit Extrasystolen einmal empfehlen im Internet den Artikel „Was hat die Wirbelsäule mit dem Herz zu tun ?“ zu lesen.

  13. Mella.F sagt:

    Hallo liebe leidensgenossen. Ich bin 36 Jahre alt und bei mir fing das mit den Extrasystolen vor 5 Jahren an. Ich kenn das alles nur zu gut was Ihr schildert. Bei mir wurde eine Kaliumverlustniere Diagnostiziert ein so genanntes (Gitelman-Syndrom)!
    Es wurde durch eine Blutuntersuchung beim Nephrologen festgestellt.
    Ich muss anmerken! Da ich Arzthelferin bin, weiß ich das die Elektrolyte im Blut durch zu lange Liegezeiten beim Arzt sich verfälschen. Der Nephrologe kann die E-lyte direkt in der Praxis messen. Und dann hat man einen sehr exakten Wert. Kalium ist sehr wichtig für die Muskeltätigkeit. Da das Herz unser stärkster Muskel ist, macht sich ein Mangel dort schnell bemerkbar.(Vor allem durch Herzstolpern). Laßt euch nicht immer gleich abspeisen mit Psychosomatischen Geschichten,wenn Ärzte nicht mehr weiter wissen heißt es immer gleich Psychisch!!! Klar sie machen ihren Job und sind auch nur Menschen, aber ich denke das gerade bei solchen Beschwerden doch noch mehr Untersuchungen gemacht werden sollten. Für diese Krankheit gibt es keine Wirkliche Medikation, lediglich die Substiution von Kalium in Form von Tabletten ist möglich, und auch sind die Extrasystolen nicht verschwunden aber immerhin hat man einen Namen für seine beschwerden. Ich wünsch euch alles Gute :)

  14. gabsi sagt:

    Hallo zusammen Ihr lieben, ich weiß nicht mehr weiter, kann auch garnicht so viel schreiben, bin so kaputt, heute Nacht mal wieder Notaufnahme thema: hilfe meine Herz usw. vor 3 Monaten alles untersucht außer Belastungs EKG, habe ich mich nicht getraut. Alles Super. Ich krieg das nicht in meinen Kopf rein das ich gesund sein soll. Suche hier einfach Verständniss unter Gleichgesinnten da ich mir vorkomme wie ein Außerirdische :-( jeder sagt Hey toll sei froh Du hast nix und ich bekomme Angst wenn ich mein Herz nur spühre und wenns dann stolpert ist der tag gelaufen. Vieleicht schreibt mir ja jemand.
    liebe Grüße an Euch ALLE
    Gabsi

  15. Bine B. sagt:

    Hallo,ich bin Sabine (32)
    ich leide seid meiner Ablation unter ständigen ES. Bin zur Zeit wegen Angstattacken in stationärer Behandlung. Es wurde vor einer Woche ein Ruhe Ekg u. ein Echo bei mir gemacht,der Kardiologe sagte mein Herz sei gesund. Warum möchte er aber dennoch im Juli ein 24h Ekg machen??? Das verunsichert mich sehr .:-/

  16. ste sagt:

    hallo mein name ist stephanie , bin 27 jahre. ich finde mich ebenfalls in den meisten texten wieder. bei mir hat es alles m juni 2011 angefangen, irgendwie bekam ich beim treppensteigen einmal keine luft und war dann gleich im nächsten krankenhaus in der ersten hilfe . die ärzte haben nichts gefunden, alles normal, aber leider ließen mich diese herzgeschichte nicht mehr los…. nach einiger zeit wurde es schlimmer! herzrasen mehrere male und immer war ich dann auch gleich in der notaufnahme… nichts allles gesund und gut. im oktober letzten jahres hat es sich dann nochmal verkompliziert: das herzrasen war weg und ich bekam dafür herzstolperer und stechen in der herzgehend beim gehen usw… ( fûhlt sich echt bedrohlich an!) überhaupt habe ich festgestellt, dass wenn ein bestimmtes symptom bei mir “ geht“ wieder ein anderes kommt, momentan ist dies ein brennen für mehrere sekunden, was bis zum hals geht… auch zwei und dreimal am tag.
    bin seit drei monaten in behandlung( verhaltenstherapie) sie hilft wirklich aber manchmal ist ein tag einfach nur ein einziger kampf mit sich selbst und ich schau dann immer dass der tag irgendwie halbwegs vorübergeht.
    ich wünsche allen und mir dass das endlich vorüber geht, da es die lebensqualität sehr einschränkt und es einem geistig müde macht
    liebe grüße!

  17. mel. sagt:

    Hallo an alle.
    Auch ich leide seid 1 Jahr an extrasyston..ich bin 29 jahre .Es gibt Tage dann bin ich den ganzen Tag angespannt und fix und fertig und das stolpern kommt. Dann gibt es Tage da geht es ganz gut. War auch schon in mehreren Krankenhäusern habe ekg’s und lzekg’s hinter mir aber immer ohne Befund. Beim ersten lzekg kamen 28 SVES raus und beim letzten vor Ca.1 Monat nichts außer ein Puls von 180. Muss aber dazu sagen das ich schwanger war und das nicht wusste. Meine Ärztin meinte das ein hoher Puls in der Schwangerschaft nicht weiter schlimm ist. Leider musste ich abtreiben es waren Zwillinge und ich befinde mich gerade in einer schweren Lebenssituation mit stolpern und Panik.mein Partner was eigentlich eine offene Beziehung ist hätte es nicht gewollt und zu mir gestanden. Und wie soll ich alleine Zwillinge großziehen wenn ich noch nicht mal mit mir klar komme. Klar hatte ich auch ein schlechtes Gewissen gegenüber anderen Frauen die verzweifelt versuchen schwanger zu werden, hatte daher auch an eine zur Adoption freigeben gedacht aber was sage ich meinem 11 jährigen Sohn ?:'( der hätte das nie versanden.Naja auf jeden Fall ist es im Moment echt schwer mit diesen ganzen Sachen zu Leben. Aber ich sage mir immer wieder wenn die die es jetzt 1 Jahr nichts getan haben dann können sie auch nicht so schlimm sein. Und wenn sie schlimm währen werden sie auch immer da und nicht nur in unruhigen , ängstlichen oder stressigen Situation. Aber was auch hilft ist zu lesen das andere auch Tag für Tag damit zu Kàmpfen haben. Ich wünsche allen hier viel Kraft und freue mich über Kommentare und eventuellen Austausch mit anderen. LG

  18. Mollet sagt:

    Hallo zusammen, auch ich finde mich in den Beiträgen wieder. Zu meiner Geschichte (ich schreibe diese gerade auf der Toilette während einer Panikatacke mit Durchfall Kälte und Zittern.) ich bin 30 Jahre jung bin 1,93 groß aber stark übergewichtig 165kg. Ich habe meine Beschwerden seit ca. 6 Jahren, damals fing es mit einzelnen Extrazystolen an welche man beim dritten EKG auch irgendwann mal gesehen hat :-) der Arzt meinte damals das es Harmlos wäre, also „musste“ ich damit leben, meine Mutter hat dies auch immer wieder und sie ist über 50 Jahre alt also hab ich noch ein wenig Zeit, habe aber immer im Hinterkopf das mein Opa mit 64 an Herzversagen gestorben ist aber schon 1996, dennoch lässt mich diese Angst nicht los und ich muss immer wieder daran denken wenn die ES auftreten, ich hatte dann über Jahre hinweg immer wieder Probleme damit, mal ein Tag mal zwei und mal aller höchstens drei, ich redete mir ein alles ist in Ordnung.Vor ca 5 Monaten habe ich den Keller gestrichen und Abends als ich zur Ruhe kommen wollte fing erst das Zittern an, dann das Schnättern mit den Zähnen, Kalte Füße und dann nach 10 Minuten einzelne ES und dann hörte es gar nicht mehr auf, es waren 70 ES und vllt. 20 normale Schläge, doch dieses mal war es anders, es waren nicht nur ES sondern auch Vorhofflimmern das merkt man daran das es sich anfühlt als würde das Herz zittern. Ich habe mich dann trotzdem durchgerungen und konnte schweigenadet ein oder zwei stunden schlafen aber der Morgen war nicht besser, als ich dann um ca. 9 Uhr merkte das ich so nicht arbeiten kann ging ich zum Arzt, der gleich direkt ins EkG zimmer und ekg gemacht, resultat supraventrikuläre tachykatdie (harmloses herzrasen) von ca. 170. Er gleich Notarzt geholt und ich war noch mehr gestresst, im KKH dann auf Intensiv und Blutabgenommen, Puls, stabile 172 im Liegen, ich habe meinen besten Freund abgerufen und ihm gesagt er solle sich um meine Frau kümmern, ich werde den heutigen tag nicht überleben und war mir dessen zu 1000% sicher. Irgendwann kam dann eine Herrschaft Ärzte und sagten nir das sie den Puls runter bringen müssen mit einem Medikament namens Atrikor, dieses hat eine halbwertszeit von ein paar sekunden und initiert einen Herzstillstand für einige Sekunden und dann sollte das Herz wieder normal weiterschlagen. Ich sagte das ich mir das erst überlegen möchte und baat um eine Stunde bedenkzeit. Ich entschied mich dafür und verabschiedete mich von meiner Frau, die Ärzte kamen und mein Herz war nun im Vorhofflimmern gewechselt, daraufhin sagten die Ärzte das nun das Atrikor nicht mehr gespritzt werden kann, sie haben mir statt dessen inmer noch bei einem Puls von 180 einen Betablocker und Digitalis grspritzt, keine 2 Sekunden nach der Spritze setzte der Placebo effekt ein und der Puls war auf 90, seit diesem Tag nehme ich zur Beruhigung für mich und mein Herz, Beloczok miete 47,5mg morgens und abends, seither habe ich keine nennenswerten probleme mehr mit ES. Jedoch die Panikattacken sind geblieben, hierfür habe ich Tavor 1mg expedit bekommen, habe mich jedoch noch nie getraut eine zu nehmen, seit diesem Tag auf Intensiv getraue ich mir keinerlei Anstrengung mehr was für mein Übergewicht natürlich nicht forderlich ist, ich habe nun aufgehört Fleisch zu essen vor ca. 3 Wochen aber eher aus Ethischen Gründen und seither nehme ich gut ab und ernähere mich sehr gesund von viel Gemüse und Salate. Um es kurz zu machen, der Schreck ist eigentlich das schlimmste, die Tavor habe ich nur damit ich weis das sie da sind, das hilft mir schon wenn ich weis das ich mich notfalls ausknippsen kann.

  19. Thomy sagt:

    Hallo mein Name ist Thomas (37) und meine Probleme haben auch in den letzen Jahren angefangen. Nach einem Besuch bei Kardiologen wurde mir der Betablocker Bilol 2.5ml verschrieben und seit da haben sich meine Extrasystolen von ca. 100-150 auf ca. 4 pro Tag reduziert. Ich will mich auch nicht gross zur Symtomatik äussern, ihr habt das ja alle zusammen bestens beschrieben. Seit ich dieses Medikament nehme, habe ich meine Lebensqualität wieder. Auspassen mus ich nur bei Coffein, Schlafmangel und Stress. Das ist Gift und die Stolperer häufen sich an so einem Tag doch merklich trotz Medis (ca. 10)
    Leider habe ich keine Ahnung, ob ich das je wieder wegbringe. Ich denke diese Behandlung ist momentan die einfachste Lösung für meine Verhältnisse.
    Liebe Grüsse aus der Schweiz

  20. Mike sagt:

    Hallo Community, hallo liebe Leidensgenossen. Ich bin 36 Jahre und leide seit nunmehr 6 Jahren an ES. Vorweg möchte ich sagen das ich froh bin von euren Poroblemen, Erfahrungen aber auch Ängsten und Nöten zu lesen. Es ist für mich das erste Mal das ich davon lese das es nicht NUR MIR so ergeht. Ich habe mich in allen euren Beiträgen wiedererkannt. Es ist gerade mal wieder mitten in der Nacht ich bin von diesem leidigen ES wach geworden. Wie sooft dachte ich voller Angst und Unruhe… jetzt kommt ER. Mein Leben hat seit Monaten jegliche Qualität verloren. Ich lebe nur noch in den Tag hinein gehe arbeiten und funktioniere, bis eben wieder diese ES kommen. Selbst jetzt beim Schreiben kämpfe ich damit. Die Angst den Verstand zu verlieren wächst seit Wochen. Habe wie ihr das volle Programm durch. Notarzt, KH, der Besuch beim Kardiologen, EKG sowie LZEKG und Echo. Was soll ich sagen? Alles top nur mein Gehirn begreift es nicht. Ich fange an immer weniger das Haus zu verlassen Sport so gerne ich ihn auch machen will jagd mir mehr Angst ein, als man glauben mag. Ganz nebenbei ich trinke nicht und rauche nicht. Drogen sind ein Fremdwort und ich bin 1,80 cm und wiege fast 80kg. Es ist zum heulen!

  21. Alexandra sagt:

    Hallo an alle!

    Ich „leide“ seit einem dreiviertel jahr an extrasystolen. ich bin 36 Jahre alt und 60 kg schwer bei einer größe von 170 cm. ich trinke nicht, ich rauche nicht u von drogen halt ich sowieso nichts. ich hab 3 kinder – eine tochter mit 11 jahren u zwillinge mit fast 4 jahren. ich merk die ES allerdings nur dann wenn ich nervös oder sehr gestresst bin. ich musste grinsen als ich in euren berichten 7 oder 12 extrasystolen gelesen hab :-) ich hatte auf meinem letzten langzeit-ekg 8500 extrasystolen in 24 stunden!!! der arzt meinte dass die aber nicht gefährlich wären weil sie relativ regelmäßig vorkommen. ich hab mittlerweile gelernt ganz gut damit zu leben. meine internistin meinte ich soll ausdauersport betreiben dann würde das besser werden. ich weiss nur nicht wie ich das neben kindern u job unterbringen soll. ich bin abend viel zu müde um mich noch irgendwie zu motivieren. bei mir war der auslöser glaub ich eine grippe von der ich mich nicht erholen konnte u auch viel stress den ich hatte. kann aber auch sein dass ich die ES schon mein leben lang hab. bei mir wurde davor nie ein ekg gemacht. mir wurde aber von mehreren ärzten bestätigt dass die ES nicht gefährlich sind. ich versuch jetzt einfach weniger stress zu haben (hahaha) und halt regelmäßig zur kontrolle zu gehen.

  22. admin sagt:

    Ab heute gibt es auf unserer Seite auch ein eigenes Forum, wo Ihr dieses und weitere Themen einfacher diskutieren können. Die Thematik Extrasystolen haben wir bereits unter http://www.herzneurose.info/forums/topic/extrasystolen-bzw-herzstolpern/ angelegt.

    Euer http://www.herzneurose.info Team

  23. Chris sagt:

    Hallo;)
    Ich heiße chris und bin 34 Jahre alt.
    Erst einmal will ich sagen,dass ich alle hier nachvollziehen kann und ich jeden Kommentar mit Respekt durchgelesen habe.Herzneurose schraenkt einen Menschen bezüglich Lebensqualität extrem ein.
    Bei mir fing alles vor 5 Monaten an. Es fing mit Schmerzen hinter dem Brustbein an.Ich schenkte den Schmerzen keine Beachtung bis die Schmerzen mir solche Angst machten,dass ich zur Notaufnahme bin.Da wurden dann zwei ekg gemacht mit Blutentnahme.Diagnose es ist nichts mit dem Herzen.Das hat mich dann kurzzeitig beruhigt.Die Schmerzen blieben und es wurde schlimmer,Schmerzen im komplett linken Brustbereich und im linken Oberarm.Der Hausarzt hat dann nochmals ein Ruhe-ekg gemacht-alles ok. Dann fing ein Aerztemarathon an:Neurologe,Orthopäde,…Ich bekam Massagen verschrieben,weil man annahm die Schmerzen kommen vom Ruecken. ZWISCHENDURCH HATTE ICH PANIKATTACKEN MIT HERZRASEN UND HITZEANFAELLEN.EINMAL WAR ES SO SCHLIMM DAD ICH WIEDER ZUR NOTAUFNAHME BIN…WIEDER RUHE-EKG UND BLUTABNAHME.KEINE BEFUNDE.
    Eines Tages auf der Arbeit,hatte ich einen kurzen heftigen Schmerz hinter dem Brustbein.Erneut beim Hausarzt
    Hausarzt ein Ruhe-ekg…wieder alles ok. Ich habe mir dann gesagt,das kann nicht normal sein.Ich habe diese Schmerzen und diese Symptome,aber man findet nichts.Vor zwei Monaten kamen dann noch Schwindelanfaelle dazu. Ich bin erneut zur Notaufnahme und die haben es letztendlich als Refluxkrankheit diagnostiziert.Damit wollte ich mich nicht abfinden und bin dann zu einem Bereitschaftsdienst eines Krankenhauses gegangen,da mein Hausarzt in Urlaub war.Dort hat man nochmal ekg gemacht und eine Roetgenaufnahme vom Thorax gemacht ( Herz und Lunge).Alles ok,wurde mir gesagt,keine Unauffaelligkeiten.
    Mein Schwindel,meine Beschwerden im linken Brustbereich und meine Schmerzen im Arm gingen nicht weg…Im Gegenteil es wurde immer schlimmer… Hinzu kamen Schmerzen im Ruecken,Taubheitsgefuehle in den Armen und Haengen,Schmerzen in der rechten Brustseite.Begleitend Halsschmerzen und Oberbauchschmerzen.Irgendwann habe ich all das akzeptiert und ich fing an meinen Koerper nicht mehrstufigen belasten.Habe nur noch geschlafen und mich körperlich nicht mehr bewegt…Nur noch das nötigste. Mit Freunden habe ich mich nicht mehr getroffen und Verabredungen gemieden.Durch den Schwindel habe ich meine Umwelt nur noch durch eine Glaswand mitbekommen.War auch beim Hno-arzt,weil ich dachte der Schwindel kommt von den Ohren.Aber er meinte es ist alles ok.
    Meine letzte Station war der Besuch beim Kardiologen…Belastungs-ekg und Ultraschall vom Herzen waren ok und ohne Befund,ausserdem eine Herzklappe nicht richtig schließt (aber damit kann man leben und ist ungefährlich) und ich habe niedrigen Blutdruck.
    Meine Beschwerden wechseln sich täglich ab.Aber die Schmerzen in der linken Brustseite habe ich jeden Tag,genau so wie die Schmerzen im Arm.Abends habe ich auch manchmal das Gefuehl ich habe Atemnot.
    Auf eine Magenspiegelung warte ich noch wegen dem Reflux.

    Dauernd habe ich Angst es ist etwas mit meinem Herzen und ich habe das Gefuehl,die Angst und die ganzen Erscheinungen gehen nie wieder weg.Es ist die ständige Ungewissheit etwas zu haben.
    Man hat echt keine Freude mehr,das Leben zieht an einem vorbei und man hängt in einem Loch aus dem man nicht mehr raus kommt.
    Ich habe viel geschrieben und ich hoffe ich langweile euch nicht damit,aber es hat gut getan mal darüber zu schreiben;)
    Danke,dass ich hier die Möglichkeit habe.

  24. Michaela sagt:

    Liebe Leidensgenossen! Unglaublich wie viele Menschen unter den Symptomen von Extrasystolen leiden. Zu meiner Person, ich bin weiblich, 36 Jahre, schlank, trinke keinen Alkohol und bin Nichtraucherin. Zudem habe ich einen niedrigen Blutdruck. Als alleinerziehende Mutter bleibt leider kaum Zeit für Sport und auch sonst läuft der Alltag ziemlich stressig ab. Momentan geht es mir gar nicht gut, hatte bei meinem letzten 24h-EKG etwas über 1000 VES. Mein Katdiologe meint alles kein Problem. Der hat gut Reden! Als ob diese VES spurlos an einem vorübergehen würden. Schlaflose Nächte, starkes Herzklopfen, Herzrasen, Schwindel, Panikattacken und neuerdings Schmerzen in der linken Brust die kurzzeitig bis in den Hals ausstrahlen. Wie soll man da ruhig bleiben? Darüber hinaus habe ich oft das Gefühl, als ob ich von den Ärzten nicht ernst genommen werde. Das Leben hat dadurch so viel an Lebensqualität verloren. Meine größte Angst ist, dass mein Herz die VES irgendwann nicht mehr verkraftet und ich an einem plötzlichen Herztod versterbe. Es ist echt zum Heulen!

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