Herzneurose und die Angst vor der Angst

| 13. März 2012 | 0 Comments
Die Angst vor der Angst schränkt den Betroffenen immer weiter ein

Angst vor der Angst: ein Teufelskreis auch für die Herzneurose

Leider können viele von einer Herzneurose Betroffene nicht so schnell von ihrer Krankheitsangst loslassen. Insbesondere nach dem Erlebnis von Panikattacken mit entsprechenden Herzsensationen, insbesondere Herzrasen, entwickelt sich bei den Herzneurotikern die Angst vor der Angst und das entsprechende Vermeidungsverhalten. Tritt die erste Panikattacke beispielsweise beim oder nach dem Sport auf einem Sportplatz auf, werden viele Betroffene Sport bzw. zumindest Sport auf diesem Sportplatz vermeiden. Leider ist das Unterbewusstsein des Herzneurotikers hier sehr hinderlich. Fängt der Herzneurotiker nämlich einmal an, seinen Radius einzuschränken, dehnt sich die Angst häufig schnell auf andere Bereiche des Lebens auf. Bestand in unserem Beispiel anfangs nur die Panik vor Sport auf dem Sportplatz entwickelt sich schnell eine Angst vor dem nächsten Waldspaziergang oder vor dem nächsten Einkauf. Häufig grenzt sich der Radius der Betroffenen so ein, dass er kaum mehr das Haus verlassen kann oder er/sie sich nur noch dann sicher fühlt, wenn er/sie in der Nähe einer ärztlichen Einrichtung ist, von der er sich im Ernstfall bei einer Herzattacke Hilfe verspricht.

 

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Category: Hintergrundwissen Herzneurose

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